AKTUELLES

Vorläufige Bewertung des Hochwasserrisikos

Die Europäische Hochwasserrisikomanagementrichtlinie bestimmt, dass in jedem Bearbeitungszyklus (alle sechs Jahre) das Hochwasserrisiko neu zu bewerten ist. Das Landeamt für Umwelt Rheinland-Pfalz hat jetzt den Bericht zur Bewertung des Hochwasserrisikos und zur Bestimmung der Gebiete mit signifikantem Hochwasserrisiko (Risikogebiete) veröffentlicht. Den Bericht finden Sie hier.

 

Neuauflage der BBK-Broschüre: „Starkregen – Herausforderung für den Bevölkerungsschutz“

Starkregenereignisse stellen Deutschland vor wachsende Herausforderungen. Mit der neuen Auflage von „Starkregen – Herausforderung für den Bevölkerungsschutz“ bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) aktuelle Erkenntnisse und praxisnahe Handlungsempfehlungen, um die Resilienz von Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes gegenüber Extremwetterereignissen zu stärken. Die aktuelle Broschüre können Sie hier herunterladen.

 

Flyer-Vorlage für Kommunen zum Verhalten bei Hochwasser

Die Informationen des Landes zur Verhaltensvorsorge (Hochwasser) wurden neu gestaltet. Für das richtige Verhalten kurz vor und bei einem Hochwasser liegt jetzt ein lokal anpassbarer Flyer vor. Der Flyer zur Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger enthält einen abtrennbaren (oder getrennt druckbaren) „Kühlschrankzettel“ zur schnellen Übersicht über lokale Kontaktdaten. Es stehen verschiedene Druckvorlagen hier zum Selbstdruck oder in einer Druckerei zur Verfügung. Eine englische Fassung ist in Vorbereitung.

  

Erfassung historischer Hochwassermarken – Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz bittet um Unterstützung

Das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU) will die Hochwasservorsorge mit Hilfe historischer Hochwasserdaten verbessern. Bürgerinnen und Bürger können historische Hochwassermarken über ein neues webbasiertes Erfassungstool melden. Besonders interessant für das LfU sind Hochwassermarken aus der Zeit vor der regelmäßigen Messung des Wasserstandes. Wie das Landesamt mitteilt, wurden viele Pegel erst in den letzten 50 Jahren installiert. Dadurch seien die Messreihen für die Berechnung von Ereignissen mit Jährlichkeiten von mehr als 100 Jahren oft zu kurz.

Über das Online-Erfassungstool des LfU können Angaben zum betroffenen Gewässer und dem Standort der Markierung gemacht werden. Außerdem können Fotos der Hochwassermarken hochgeladen werden.