Die Hochwasserpartnerschaft „Westeifel" wurde am 12. Juni 2014 als Hochwasserpartnerschaft „Prüm, Nims und Enz“ gegründet. Sie umfasst das Einzugsgebiet der Enz, Nims und Prüm bis zur Mündung der Prüm in die Sauer bei Minden (VG Südeifel).

Partner sind die Stadt Bitburg, die Verbandsgemeinden Prüm, Arzfeld, Bitburger Land und Südeifel sowie der Eifelkreis Bitburg-Prüm und die SGD Nord Regionalstelle Trier. Wichtige Partner ist außerdem die Gefahrenabwehr (Feuerwehren, THW).

Moderator der Hochwasserpartnerschaft ist Herr Josef Junk, Bürgermeister der VG Bitburger Land.

Ansprechpartner für alle organisatorischen Fragen der Hochwasserpartnerschaft finden Sie hier.

 

Der letzte Workshop fand am 13. Juni 2022  in Bitburg statt.

24 Teilnehmer informierten sich über und diskutierten folgende Themen:

- Weiterentwicklungen im Hochwassermeldedienst Rheinland-Pfalz

- Gewässerkundliche Pegel und lokale Hochwasserpegel

- örtliche Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte

- Hochwasservorsorgende Gewässerunterhaltung 

 

Zum Thema lokale Warnpegel/zusätzliche Pegel findet am 11. 8. 22 ein spezieller Workshop statt. Die Einladung mit den notwendigen Informationen wird rechtzeitig an alle Partner verschickt.

 

Das Thema hochwasservorsorgende Gewässerunterhaltung wird nach der Abfrage und Diskussion der Themen am 13.6.22 das Haupt-Thema im nächsten Workshop sein.

 

 

Am 21. September 2021 fand in Biersdorf am See, VG Bitburger Land, ein Workshop zur Aufarbeitung des Hochwassers im Juli 21 statt. 24 Teilnehmer informierten sich über die hydrologische Einordnung des Niederschlagsereignisses, das zum Hochwasser 21 führte. Die Wasserwirtschaftsverwaltung berichtete über Weiterentwicklungen, Erfahrungen und Konsequenzen aus dem Hochwasser. Historische Hochwasserabflüsse werden künftig in die Statistiken einfließen und Unsicherheiten angegeben werden.  Die Datengrundlagen für Hochwasserszenarien werden flächendeckend überprüft und ggf. aktualisiert. Besonders hervorgehoben wurde, wie wichtig die Arbeit der Hochwasserpartnerschaften für die Verstetigung der Hochwasservorsorge und die Verankerung des Hochwasserbewusstseins in Verwaltung und Bevölkerung ist. Zukünftig sollen die Hochwasserpartnerschaften eine größere Bedeutung für die Hochwasser- und Starkregenvorsorge erhalten.

Hochwasser(früh-)warnungen finden Sie auf der Seite des Hochwassermeldedienstes RLP und weitere Informationen für die Bevölkerung zur Hochwasser- und Starkregenvorsorge mit vielen hilfreichen Quellen und Links hier.

In der Diskussion über Erfahrungen, Probleme und Vorschläge der Kommunen aus dem Hochwasser 21 ging es u.a. um die Anzahl, Lage und Ausstattung der Pegel zur Hochwasserwarnung, Wasserrückhalt in der Fläche und der Ausnahmegenehmigungen in Überschwemmungsgebieten. Außerdem wurde die Umsetzung der Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte angemahnt. Für die Umsetzung fehlt den Gemeinden aber wohl häufig das Geld ...

Die Themen werden in den kommenden Workshops der Hochwasserpartnerschaft aufgegriffen.

 

Hauptthemen der vorherigen Workshops waren:

  1. - Hochwasserrisiko, Hochwasserrisiko- und gefahrenkarten
  2. - Hochwasserschutz, -schutzmaßnahmen
  3. - Örtliche Hochwasserschutzkonzepte
  4. - Alarm- und Einsatzplanung
  5. - Vorsorgestrategien bei Starkregenereignissen;
  6. - Bilanzierung und Aktualisierung des Hochwasserrisikomanagementplans
  7. - Örtliche Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte

 

Protokolle der Workshops werden im Anschluss der Workshops an die Teilnehmer versandt. Ältere Protokolle der Workshops finden Sie im HWRM-Planer (nur für Nutzer mit Login)