Die Hochwasserpartnerschaft "Kyll" wurde am 20. Januar 2011 mit dem Motto "Gemeinsam gegen Hochwasser, Bewusstsein schaffen, Vorsorge treffen, Gemeinsam handeln" gegründet. Sie umfasst das gesamte Einzugsgebiet der Kyll bis zur Mündung in die Mosel bei Trier-Ehrang.

Partner sind die Städte Bitburg und Trier, die Verbandsgemeinden Bitburger Land, Gerolstein, Speicher, Trier-Land, die Gemeinde Dahlem (NRW) sowie die Landkreise Bitburg-Prüm, Trier-Saarburg und Vulkaneifel. Wichtige Partner sind außerdem die Gefahrenabwehr (Feuerwehren, THW) und der Zweckverband Kronenburger See.

Ansprechpartner für alle organisatorischen Fragen der Hochwasserpartnerschaft finden Sie hier.

 

Bislang fanden in der Hochwasserpartnerschaft sechs Workshops statt.

Hauptthemen der ersten fünf Workshops waren:

  • Regionalplanung
  • Bauleitplanung
  • Technischer Hochwasserschutz
  • Hochwasserangepasstes Planen, Bauen und Sanieren 
  • Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz

Informationen und das Protokoll der Workshops finden Sie im HWRM-Explorer (nur für Nutzer mit Login).

 

Letzter Workshop

Der 6. Workshop fand am 04.02.2020 in Bitburg unter dem Motto "Was haben wir erreicht, wo müssen wir besser werden?" statt.

Hauptthemen:

  • Bilanzierung und Aktualisierung des Hochwasserrisikomanagementplans
  • Örtliche Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte
  • neue Themen der Hochwasserpartnerschaft 

Am Workshop nahmen 24 Personen teil; mehrere Teilnehmer mussten wegen der aktuellen Hochwasserlage kurzfristig absagen. Gerade die zum Zeitpunkt des Workshops gegenwärtige Hochwassersituation unterstreicht die Bedeutung der Hochwasserpartnerschaft.

Einen großen Teil des Workshops nahm die Bilanzierung und Aktualisierung der Maßnahmen des Hochwasserrisikomanagementplanes ein. Die meisten der in den Hochwasserrisikomanagementplan eingestellten Maßnahmen sind inzwischen abgeschlossen. Maßnahmen, die als Daueraufgabe geführt werden, werden weitergeführt bzw. bei Bedarf aktualisiert.

Zum Thema Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte wurden Neuerungen vorgestellt und aus Erfahrungen mit den Konzepten berichtet. Es wurde angeregt, Veränderungen in der landwirtschaftlichen Nutzung in Hochwasserentstehungsgebieten zu diskutieren.

Die Hochwasserpartnerschaft soll auch als Plattform für den Austausch von Erfahrungen bei der Aufstellung und Umsetzung der Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte dienen.

 

Nächster Workshop

Folgende Themen wurden für weitere Veranstaltungen genannt:

  • Optimierung der Vorhersagen und Meldungen
  • Alarm- und Einsatzpläne
  • Elementarschadenversicherung
  • die Rolle der Vorsorgekonzepte bei der Genehmigungsplanung
  • Fördermöglichkeiten für die Umsetzung von Maßnahmen der Vorsorgekonzepte

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie ist momentan noch kein Termin für den nächsten Workshop planbar. Alle Partner werden rechtzeitig eingeladen. Außerdem wird der Termin hier bekanntgegeben.