Die Hochwasserpartnerschaft "Mittelmosel" wurde am 21. Februar 2013 mit dem Motto „Gemeinsam gegen Hochwasser, Bewusstsein schaffen, Vorsorge treffen, Gemeinsam handeln" gegründet. Sie umfasst das Einzugsgebiet der Mosel von Trier moselabwärts bis zum Gemeindegebiet der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach

Partner ab Gründung sind die Stadt Trier, die Verbandsgemeinden Schweich, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach, Ruwer sowie die Landkreise Trier-Saarburg und Bernkastel-Wittlich und die Gefahrenabwehr (Feuerwehren, THW).

Nicht direkt an der Mosel, aber im Moseleinzugsgebiet, liegen die Verbandsgemeinden Hermeskeil, Thalfang am Erbeskopf und die Gemeinde Morbach. Im Zuge der Erweiterung auf das Thema Starkregen, werden diese Gemeinden in die Hochwasserpartnerschaft „Mittelmosel“ einbezogen.

Moderator der Hochwasserpartnerschaft Mittelmosel ist Herr Wächter, Bürgermeister der VG Bernkastel-Kues.

Ansprechpartner für alle organisatorischen Fragen der Hochwasserpartnerschaft finden Sie hier.

 

Der letzte Workshop fand am 27.4.2022 in Bernkastel-Kues statt.

 

32 Teilnehmer informierten sich über und diskutierten folgenden Themen:

 - Darstellung von Moselpegeln zwischen Trier und Bernkastel-Kues (Herr Demuth, LfU Mainz)

 - Weiterentwicklungen im Hochwassermeldedienst RP (Herr Demuth, LfU Mainz)

 - Beitrag der ländlichen Bodenordnung zum Hochwasserschutz (Herr Alles, DLR Bernkastel-Kues)

 - örtliche Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte: Sachstand u. Neuerungen (Herr Jodes, KHH SGD Nord RS Trier)

 

Das Protokoll des Workshops wird erstellt und zur Abstimmung allen Teilnehmern zugesandt.

 

Am 3. November 2021 fand in Bernkastel-Kues ein Workshop zur Aufarbeitung des Hochwassers im Juli 21 statt. 28 Teilnehmer aus den Partnerkommunen informierten sich über die Einordnung des Niederschlagsereignisses, das zum Hochwasser 21 führte. Ähnliche Niederschlags-Ereignisse mit schnell stark ansteigenden Wasserständen wie im Ahrgebiet im Juli 21 sind auch im Bereich der Mittelmosel möglich.  Die Wasserwirtschaftsverwaltung berichtete über Weiterentwicklungen, Erfahrungen und Konsequenzen des Hochwassers. Künftig werden historische Hochwasserabflüsse in die Statistiken einfließen, Unsicherheiten angegeben und die Datengrundlagen für Hochwasserszenarien flächendeckend überprüft und ggf. aktualisiert.  Die Hochwasserpartnerschaften sollen künftig als interkommunale Struktur eine größere Bedeutung für die Hochwasser- und Starkregenvorsorge erhalten.

Hochwasser(früh-)warnungen finden Sie auf der Seite des Hochwassermeldedienstes RLP und weitere Informationen für die Bevölkerung zur Hochwasser- und Starkregenvorsorge mit vielen hilfreichen Quellen und Links hier.

 

Hauptthemen der vergangenen Workshops waren:

  1. -  Hochwasserrisiko an der Mittelmosel,
  2. -  Hochwasserfrühwarnung und -meldedienst
  3. -  Hochwassergefahren- und risikokarten
  4. -  Gefahrenabwehr, Weiterentwicklung der Alarm und Einsatzpläne
  5. -  Hochwasserschutzübung
  6. -  Sicherstellung der Ver- und Entsorgung bei Hochwasser;
  7. -  Vorstellung Krisenmanagement bei Hochwasser: Westnetz
  8. -  Hochwasservorsorge in der Planung
  9. -  Örtliche Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte
  10. -  Hochwasserrisikomanagementplan